Der Anschaffungspreis ist,
gerechnet auf die Lebenshaltungskosten einer Katze, niemals
- selbst bei in der Anschaffung
höher anzusetzenden Rassekatzen – so kostspielig wie
die Haltung einer Katze. Die Kosten für Ernährung und
Lebenshaltung, sowie gesundheitliche Versorgung für die
Katzenhaltung liegen derzeit bei jährlich ca. 500 bis 700€ pro
Katze, bei voller Ernährung. Dazu kommen die Grundausstattung
zur Anschaffung und der Anschaffungspreis bei einer Rassekatze
oder eine Geldspende für ein Exemplar aus dem Tierheim.
Hinzu kommen auch einmalige tierärztliche Kosten für
die für jede unkastrierte Katze früher oder später
anfallende Kastration/Sterilisation, die bis zu ca. € 200.-
betragen können. Besondere Kosten bei Unfällen zur
gesundheitlichen Versorgung kommen ebenso hinzu. Bei Katzen aus
schlechten Haltungsumständen, ob Privathaushalt oder Tierheim,
rechnen Sie bitte mit zusätzlichen Sonderkosten für
tierärztliche
Behandlungen. 300€ sind für solche Sonderkosten relativ
schnell verbraucht. Bei guter Pflege fallen also selbst
bei einer gut gepflegten Katze, gerechnet für eine gesamte
Lebenszeit von 15 Jahren, ohne besonders kostspieligen Einsatz,
selten weniger als € 8000.-, eher mehr als €10000.-
an Kosten auf Sie zu.
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Fuechleins Inyangani
aus unserem 1.Bengalwurf
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Der Anschaffungspreis
für eine Katze liegt in ihrer Herkunft:
Eine
Katze vom Bauernhof kostet zunächst nichts.
Es entstehen nur die Kosten, welche durch mehrere
Tierarztbesuche entstehen. Auf den meisten Bauernhöfen
tragen Tiere zum Lebensunterhalt bei. Daraus ergibt sich
- Ausnahmen bestätigen die Regel - daß Katzen
vom Bauernhof zumeist weder entwurmt noch geimpft sind,
und unter Umständen ein
krankes Kätzchen zunächst einmal gesund gepflegt
werden muss. Diese Kosten können aber recht schnell
auf einen Preis oberhalb der normalen Impfkosten anschwellen.
Also kostet – vorausgesetzt,
die Katze wird bei Ihnen optimal gepflegt und gesundheitlich
versorgt - die Katze etwa € 150.- oder
mehr - je nach Gesundheitszustand, fürs Entwurmen und
Grundimmunisierungsimpfungen.
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Eine
Katze aus dem Tierheim oder von der Katzenhilfe
kostet meist eine gewisse Gebühr in Form einer Geldspende.
Diese Institutionen benötigen diese Spenden, um wenigstens
einen Anteil an den Kosten zurück erstattet zu bekommen,
welche dort durch die vielen nötigen Einsätze entstehen.
Es ist zu hoffen, dass Sie auch dort ein gesundes Tier erworben
haben.
Damit liegen die Kosten unerheblich höher oder zuweilen
niedriger als bei einer Katze vom Bauernhof. Denn die meisten
Katzen im Tierheim oder von der Katzenhilfe sind
bereits entwurmt
und geimpft, was zum Teil durch Spenden getragen wird.
Kaufen Sie bitte
keine Rassekatze im Zoogeschäft. Diese
Kätzchen werden unter Farmbedingungen wie Nutztiere zum
Brotwerwerb häufig im Ausland gezüchtet,
zumeist werden Sie viel zu früh von der Mutter und den Geschwistern
entfernt und beim Züchter tierärztlich minderwertig,
wenn überhaupt
fachtierärztlich, versorgt. Eine Haltung im Käfig,
wie sie in Zoogeschäften
praktiziert wird, führt zu schlechter Sozialisierung und
unvorhersehbarem Verhalten gegenüber den Menschen. Die ersten
Lebensmonate prägen das ganze künftige Leben Ihrer
Katze und bilden den Grundstock und die Grundlage dafür,
dass Ihr Rassekätzchen volles Vertrauen zum Menschen entwickeln
kann. Im Zoogeschäft bei der Käfighaltung fehlen wesentliche,
prägende Wochen und Momente. Freilich sind solche Farmrassekätzchen
am billigsten zu haben und kosten nur 300 bis 500 €. Zumeist
handelt es sich bei diesen Kätzchen um preiswertere Rassen als
die Bengal.
Unser Rat:
Eine Rassekatze sollten Sie in der Regel vom Züchter
direkt erwerben. Dort haben Sie die Möglichkeit in Erfahrung
zu bringen, wie ganz speziell Ihr Kätzchen aufgewachsen
ist. Der Züchter Ihrer Wahl wird Ihnen sogar schon einige
Charaktereigenschaften Ihrer Katze berichten können. Befragen
Sie den Züchter, er wird Ihnen gerne Auskunft geben über
alles, was Sie interessiert. Dieses Geborenwerden in einer stabilen
Umgebung und das Aufwachsen unter kontrollierten, katzengerechten
Bedingungen bietet Ihnen die Möglichkeit über Ihre
Rassekatze am meisten zu erfahren. Nehmen Sie sich Zeit und besuchen
Sie Ihr Kätzchen öfters, wenn Sie den
Kauf sorgfältig geplant haben. Ein seriöser Züchter
wird sich darüber freuen und Sie gern empfangen. Eine gut
gehaltene Rassekatze hat ihren Preis, abhängig von der Zuchtrasse,
also unter Anderem von der Seltenheit. Ein unter guten Bedingungen
aufgezogenes Bengalkätzchen kostet in Deutschland als so
genanntes Liebhabertier -
das bedeutet in der Fachsprache: nicht zur Katzenzucht -
zwischen 850 € und
1200 €.
Der Preis hängt
zum Teil vom Aufwand ab, den der Züchter betreibt. Wenn
ein Bengalkätzchen weniger als 850 € kostet, so würde
ich die Aufzucht hinterfragen und mutmaßen, ob hier zu Lasten
der Gesundheit der Zuchttiere und Jungtiere, z.B. an der tierärztlichen
Versorgung, enorm an Ausgaben gespart wurde? Bei seltenen Rassekatzen
wie der Bengal kommt es häufig
unter der unteren Preisgrenze vor, dass bei der Aufzucht gespart
wird.
Zuweilen
wird die Mutterkatze
ausgebeutet und zu häufig Nachwuchs aufgezogen, was die
Mutter und auch die Kätzchen stark schwächt. Zuweilen
ist die tierärztliche Versorgung schlecht oder gar nicht
gewährleistet.
Manchmal treffen beide genannten Mängel zu. Erwerben Sie nur ein gesundes
Kätzchen!
Erwerben
Sie
kein Kätzchen, das an einem tränenden Auge oder an schniefendem
Näschen leidet! Kaufen Sie kein Kätzchen, welches an
Durchfall leidet. Alle eventuell vorkommenden Unpässlichkeiten
sollen in der gewohnten Umgebung behandelt und in Ordnung gebracht
werden. Erst dann darf ein Kätzchen abgegeben werden und
bei Ihnen einziehen.
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